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Häufige Fragen
Antworten aus der Praxis.
Fragen, die im Gespräch immer wieder kommen. Sie beschreiben, wovon eine Entscheidung abhängt – die konkrete Ausführung klären wir am Projekt.
Grundsätzlich können auf privaten Grundstücken viele verschiedene Pflasterarten verwendet werden. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Optik.
Wichtig sind unter anderem
- Nutzung der Fläche
- spätere Belastung
- Untergrund
- Entwässerung
- Frostbeständigkeit
- örtliche Vorgaben
- gewünschte Bauweise
Eine Terrasse hat andere Anforderungen als eine regelmäßig befahrene Fläche.
Die Auswahl des Pflasters sollte deshalb immer zusammen mit dem geplanten Aufbau und der Entwässerung betrachtet werden.
Der Aufbau richtet sich vor allem nach der späteren Nutzung und Belastung der Fläche.
Wichtige Faktoren
- vorhandener Boden
- Tragfähigkeit des Untergrundes
- Frostempfindlichkeit
- Verkehrsbelastung
- Entwässerung
- Pflasterart
- örtliche Gegebenheiten
Eine Pflasterfläche besteht typischerweise aus
- Untergrund
- Tragschicht
- Bettung
- Pflaster
Die Stärke der einzelnen Schichten wird passend zur jeweiligen Nutzung und zum vorhandenen Untergrund geplant.
Ungebundene Bauweise
Das Pflaster liegt auf einer ungebundenen Bettung. Diese Bauweise ist im Pflasterbau sehr verbreitet und eignet sich für viele private und gewerbliche Flächen.
Vorteile
- einzelne Steine können später leichter aufgenommen werden
- Reparaturen oder Leitungsarbeiten sind einfacher
- wirtschaftliche und bewährte Bauweise
- Bewegungen können besser aufgenommen werden
Nachteile
- Fugenmaterial kann mit der Zeit ergänzt werden müssen
- Fugen benötigen Pflege
- Bewuchs in den Fugen ist möglich
Gebundene Bauweise
Das Pflaster wird auf einer gebundenen Bettung hergestellt und mit gebundenem Fugenmaterial ausgeführt.
Vorteile
- sehr stabile Oberfläche
- wenig loses Fugenmaterial
- geschlossene und hochwertige Optik möglich
Nachteile
- technisch aufwendiger
- höhere Herstellungskosten
- spätere Änderungen oder Reparaturen sind aufwendiger
- der gesamte Aufbau muss sorgfältig aufeinander abgestimmt sein
Eine Entwässerung über Gefälle und Rinne ist nicht die einzige Möglichkeit. Nicht jede Fläche muss zwingend über ein klassisches Gefälle zu einer Entwässerungsrinne geführt werden.
Entscheidend ist, dass Regenwasser technisch sinnvoll und regelgerecht behandelt wird.
Mögliche Lösungen
- Gefälle zu einer Entwässerungsrinne
- Ableitung in eine geeignete Versickerungsfläche
- versickerungsfähiges Pflaster
- geeignete Pflasterflächen mit wasserdurchlässigem Aufbau
- Kombination aus Gefälle und Versickerung
Voraussetzung für eine Versickerung ist immer, dass Untergrund, Aufbau und örtliche Randbedingungen dafür geeignet sind.
Versickerungsfähige Pflasterflächen sind so aufgebaut, dass Regenwasser nicht vollständig oberflächlich abgeleitet werden muss, sondern teilweise oder vollständig über die Fläche in den Untergrund gelangen kann.
Das kann zum Beispiel erfolgen über
- wasserdurchlässige Pflastersteine
- dafür vorgesehene größere Fugen
- geeignete Bettungs- und Tragschichten
Besonders sinnvoll kann das sein bei
- Stellplätzen
- Hofflächen
- privaten und gewerblichen Verkehrsflächen
Voraussetzung ist, dass der Untergrund Wasser aufnehmen kann und der gesamte Aufbau auf die Versickerung abgestimmt ist.
Vorteile
- weniger oberflächlich abfließendes Regenwasser
- Regenwasser kann auf dem Grundstück bewirtschaftet werden
- je nach Planung kann eine klassische Entwässerung teilweise reduziert werden
Nicht jedes Pflaster ist automatisch versickerungsfähig. Entscheidend ist immer das Gesamtsystem aus Pflaster, Fuge, Bettung, Tragschicht und Untergrund.
Betonpflaster
- sehr gleichmäßige Formate
- große Auswahl an Farben, Formen und Oberflächen
- meist wirtschaftlicher
- gut planbar
- geeignet für viele Wege, Höfe und Verkehrsflächen
Natursteinpflaster
- jeder Stein ist individuell
- hochwertige und natürliche Optik
- sehr langlebig
- meist teurer
- Verlegung ist aufwendiger
- Oberfläche, Farbe und Rutschverhalten hängen von der jeweiligen Steinart ab
Kurz gesagt: Betonpflaster ist häufig wirtschaftlicher und gleichmäßiger. Natursteinpflaster wirkt individueller und hochwertiger, ist aber meist aufwendiger.
Bei beiden Varianten muss der Stein zur Nutzung und zum geplanten Aufbau passen.
Je genauer die Unterlagen sind, desto schneller lässt sich ein Projekt einschätzen.
Hilfreich sind zum Beispiel
- Lageplan
- Leistungsverzeichnis, falls vorhanden
- Mengenangaben
- Fotos der Bestandssituation
- gewünschter Ausführungszeitraum
- Angaben zur Fläche
- vorhandene Planunterlagen
Nicht alle Unterlagen müssen vollständig vorliegen. Fehlende Informationen können im weiteren Verlauf abgestimmt werden.
Ja.
PLANUM 1000 kann klar abgegrenzte Leistungen innerhalb eines größeren Bauvorhabens übernehmen.
Zum Beispiel
- Asphaltarbeiten
- Pflasterarbeiten
- Bord- und Rinnenanlagen
- Wiederherstellung von Verkehrsflächen
- Geh- und Radwege
- Park- und Gewerbeflächen
Leistungsumfang, Schnittstellen und Ausführungszeitraum werden vor Beginn mit Auftraggeber, Bauleitung oder Planer abgestimmt.
Ja.
PLANUM 1000 kann auf Grundlage der vorhandenen Projektinformationen ein Leistungsverzeichnis erstellen und darauf basierend ein Angebot ausarbeiten.
Für die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses berechnen wir bei Nichtbeauftragung 5 % der Angebotssumme, mindestens jedoch 350 € inkl. MwSt. Bei anschließender Beauftragung wird dieser Betrag vollständig gutgeschrieben.